Interaktiver Kleiderständer
In Kooperation mit dem Modelabel schmidttakahashi wurde eine RFID-basierte Installation zur Identifizierung von Kleidungsstücken
entwickelt. Bei dieser Installation handelt es sich um einen interaktiven Kleiderständer, der bereits durch seinen Aufbau und das Design
den Nutzer dazu einlädt, Kleidungsstücke anzuhängen. Ziel ist die Unterstützung des innovativen Konzeptes "Reanimation" der beiden Designerinnen
Eugenie Schmidt und Mariko Takahashi. Das Konzept beruht auf der Wiederbelebung getragener und gespendeter Kleidungsstücke. Nach einer gründlichen
Reinigung werden die besten, interessantesten und für die Designerinnen kostbarsten Stücke dieser Kleidung sorgsam herausgetrennt, und im Rahmen eines
für sie intuitiven und kombinatorischen Prozesses zu neuen Kleidungsstücken arrangiert. Ihr Konzept sieht zudem vor, die so entstandenen Kleidungsstücke
mittels RFID-Transponder eindeutig zu kennzeichnen um den Weg eines jeden Kleidungsstücks nachvollziehen zu können. Durch in den Bekleidungsstücken
angebrachte RFID-Labels können diese identifiziert werden. Auf einem Display erhalten die modeinteressierten Benutzer vertiefende Informationen zu den
Teilen der Kollektion und den ursprünglichen Kleidungsstücken, aus denen sie zusammengesetzt wurden, angezeigt. Weitere Details können durch Interaktion
eingeblendet werden.
Im Rahmen der Berliner Fashion Week 2010 wurde die brandneue Kollektion 101 der beiden Designerinnen Eugenie Schmidt und Mariko Takahashi sowie der multimediale Kleiderständer erstmals vorgestellt.


